| Keine allzu hohen Hürden in Donzdorf |
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| Sonntag, 22. Januar 2012 um 23:03 Uhr |
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Württembergliga Männer: SG Lauter - NSU Neckarsulm 23:28 (10:17)[jok] Nach der Glanzvorstellung gegen die SG Lauterstein in der Woche zuvor waren die Erwartungen an das NSU-Team hoch gesteckt, auch gegen die SG Lauter, einer Spielgemeinschaft der Handballsparten aus Donzdorf und Süßen die Oberhand zu behalten. Dafür sprach der Heimspielsieg im September und der Tabellenplatz der Lautertaler im unteren Tabellendrittel. Doch dem stand auch einiges entgegen. Zum einen hatte die SG Lauter letzte Woche dem TV Flein eine empfindliche Heimniederlage zugefügt und damit ganz offensichtlich den Abstiegskampf angenommen. Zum anderen ging ein stark dezimierter bzw. angeschlagener NSU-Kader ins Rennen. Clemens Borchardt und Ralf Schümann laborierten an einer jahreszeitlich typischen Influenza, David Kalter war zwar mitgereist, aber an einen Einsatz war verletzungsbedingt nicht zu denken. Und auch Kai Herrmann war noch durch Rückenprobleme gehandicapt. Die Marschrichtung von NSU-Trainer Ergin Toskic war, mit diszipliniert vorgetragenen Angriffen der offensiven Abwehr des Gastgebers zu begegnen und mit einem raschen Rückzug in die Defensive Kontermöglichkeiten der schnellen Lauterer zu unterbinden. Das funktionierte über das gesamte Spiel auch recht gut. Christian Gerber wirbelte zwischen den vorgezogenen Abwehrspielern der Lauterer und setzte Henning Tittel in Szene. Nach gut 10 Minuten übernahmen die Neckarsulmer die Führung. Aus einer gut gestaffelten Abwehr und mit dem Tormann Max Kerner, der inzwischen lieber Würfe auf sein Gehäuse fängt, als sie bloß abzuwehren, gelangen den Neckarsulmern zahlreiche Treffer aus der ersten oder zweiten Angriffswelle. Dabei profitierte insbesondere Torben Wiedner von seiner Grundschnelligkeit auf der linken Außenbahn. Den Treffer zum 10:14 erzielte Manuel Henn, Stammspieler der 2. Mannschaft, der, wie auch Yannick Guldi, seine Spielanteile nutzte. Mit einem komfortablen Vorsprung ging es zum Pausentee und man hatte nicht den Eindruck, dass der Erfolg der NSUer gefährdet wäre. Zu sehr waren sie den Gastgebern technisch, aber auch in der mannschaftlichen Geschlossenheit überlegen. In der 42. Spielminute waren die Unioner beim Spielstand von 15:22 in Unterzahl und kamen wieder einmal ungeschoren davon, weil ein Max Kerner im Tor die sog. „Freien wegmacht“ – also klare Einwurfmöglichkeiten vereitelte. Das tat er dann auch nochmal kurz vor Ende der Partie. Wieder hatten die NSUler in der Schlußphase ein Leistungsloch, die Gastgeber rückten auf (21:25), waren sogar in Überzahl und scheiterten dann mehrfach am Tormann der Neckarsulmer. Somit fuhren die Unioner einen verdienten Sieg ein und hatten damit ihren dritten Tabellenplatz verteidigt.
SG Lauter: Florian Lehmann, Tim Trünkle (beide Tor), Eduard Huber (2), Aaron Fröhlich (4), Steffen Schäfer (2), Simon Fröhlich (3), Florian Serkinger (3/1), Michael Hommel, Bastian Ambrosch, Andreas Schuster (5), Fabian Huber (2), Jonas Villforth, Besnik Salja (2/1)
NSU Neckarsulm: Max Kerner - Martin Gola (Tor), Max Kühner (2), Silas Holzapfel (1), David Kalter, Torben Wiedner (4), Moritz Kerner (2), Jonas Kaufmann (2), Henning Tittel (12/1), Christian Gerber (3), Kai Herrmann, Yannick Guldi, Manuel Henn (2)
Schiedsrichter: Jürgen Trefz (TSV Bönnigheim), Roland Trefz, (TV Murrhardt) Siebenmeter: Lauter (6/2) NSU (2/1) Gelbe Karten: Lauter – 3, NSU - 3 Zeitstrafen: Lauter - 5, NSU - 5
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